Grußwort des Brakeler Bürgermeister zum 80-jährigen Bestehen der Amani

Sehr geehrte Damen und Herren !

In diesen Tagen kann die Amani-Oberrealschule im afghanischen Kabul auf ihr 80-jähriges Bestehen zurückblicken. Der deutsche Förderverein dieser Schule hat seinen Sitz hier in unserer Stadt, deshalb darf ich der Schule die herzlichste Gratulation im Namen von Rat und Verwaltung der Stadt Brakel überbringen.

Diese Bildungseinrichtung, von je her der deutschen Sprache, Literatur und Kultur, der humanistischen wie auch der naturwissenschaftlichen Bildung sehr eng verbunden, hat im Laufe ihrer Zeit Ereignisse durchleben müssen, wie wir sie uns manchmal nicht vorstellen können. Fanatische Gewaltherrschaft, Missachtung der gewachsenen Beziehungen zum westlichen Ausland und Brandschatzung des Gebäudes waren Stationen, mit denen die Schüler, aber auch die afghanischen und deutschen Lehrer zurecht kommen mussten.

Mit starker finanzieller Beteiligung aus Deutschland konnte diese Eliteschule inzwischen wieder renoviert werden, so dass ein geregelter Schulbetrieb möglich ist.

Der amerikanische Industriemanager Lee Iacocca hat es einmal so ausgedrückt: „Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beginnt nicht in der Fabrikhalle oder im Forschungslabor. Sie beginnt im Klassenzimmer.“ In diesem Sinne wünsche ich dieser Schule, die Brücke ist zwischen unseren Kulturen, für die Zukunft viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

(Friedhelm Spieker)